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Finnland - Der Mitmachreiseführer

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Finnland grenzt an Schweden, Norwegen, Russland und die Ostsee und zählt zu den am dünnsten besiedelten Ländern Europas. Zu Finnland zählen knapp 80.000 Inseln vor der Küste. Auf den 118.000 finnischen Seen gibt es weitere 100.000 Inseln. Der Sommer in Finnland ist trocken und warm, der Winter ist trocken und kalt. Der erste Schnee fällt im Oktober und bleibt bis Ende März liegen.
Norden und Süden Finnlands sind sowohl klimatisch und landschaftlich als auch kulturell sehr verschieden. Die touristische Saison im Süden liegt zwischen Juni und August. Alle Sehenswürdigkeiten und Unterkünfte sind geöffnet, auf den Seen und Flüssen fahren Dampfschiffe und Fähren und überall finden zahlreiche Festivals statt. Die Nächte sind kurz und hell. Im Norden sind die Mücken im Sommer unerträglich. Daher findet die touristische Saison im Norden September-Oktober und Februar-März statt. In dieser Zeit kann man sehr gut Lappland besuchen, Nordlichter am Himmel geniessen und Ski oder Hundeschlitten fahren.
Die Hauptstadt Helsinki ist das kulturelle Zentrum des Landes. Unzählige Museen, Kirchen und historische Gebäude locken das ganze Jahr über Touristen an. Eine große Anziehungskraft üben auch die finnischen Seenplatten aus. Im Sommer werden hier zahlreiche Feste gefeiert und man kann dort wunderbar Fischen, Bootfahren und Wandern. Ein Highlight im Sommer ist Pihlajasaari, zwei Inseln, die über einen Holzsteg miteinander verbunden sind. Wegen der fantastischen Sandstrände kommen viele Badeurlauber hierher.
Wer das Heimatland des Weihnachtsmannes im Winter besuchen möchte, sollte folgenden Hinweis unbedingt beachten: Zwischen dem 1. Dezember und Ende Februar sind in Finnland Winterreifen vorgeschrieben. Dies gilt auch für ausländische Touristen, die mit eigenem Pkw einreisen. Reifen mit Spikes sind zulässig.
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