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Island - Der Mitmachreiseführer

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Die Republik Island liegt im Nordatlantik südlich des nördlichen Polarkreises. Sie ist Europas zweitgrößter Inselstaat und besteht aus der Hauptinsel Island und vielen kleinen Inseln. Die Hauptinsel Island ist die größte Vulkaninsel der Welt. 11% des Landes bestehen aus Gletschern. Die beeindruckende Landschaft ist geprägt durch den Vulkanismus, riesige Gletscher und Geysire.
Das Klima auf Island ist relativ mild, jedoch sind starke Regenfälle, Nebel und Wind an der Tagesordnung. Der Sommer ist die trockenste Zeit des Jahres. Im Norden und Osten ist das Wetter besser als in den anderen Landesteilen. Beste Reisezeit ist daher der Sommer, der entsprechend auch touristische Hochsaison ist. Die meisten Touren in das Landesinnere beginnen nicht vor Juli, da erst dann der Schnee zu schmelzen beginnt. Ausserhalb der Hochsaison sind touristische Ziele außerhalb von Reykjavik in der Regel geschlossen.
Eine gute Art, die Insel zu erkunden, sind Rundfahrten zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Die beliebteste Rundreise ist die Gullni hringurinn (Goldene Rundfahrt). Sie führt durch den Süden und Südwesten Islands. Von der Hauptstadt Reykjavik aus können drei der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel an einem Tag besucht werden. Die wichtigsten Ziele sind die ehemalige Thing-Stätte im Thingvellier Nationalpark (seit 2004 UNESCO-Weltnaturerbe), das Thermalgebiet Hauskadalur mit dem großen Geysir Strokkur, der alle 10 Minuten gute 20 Meter hoch sprudelt, die Thermalquelle Blesi und der Wasserfall Gullfoss. Andere beliebte Ausflugsziele sind die heißen Quellen bei Laugarvatn und der ehemalige Bischofssitz Skálholt. An vielen Stellen der Küste kann man Bootstouren zur Walbeobachtung unternehmen. Auch dem größten Gletscher Europas, dem Vatnajökull, sollte man einen Besuch abstatten.
In der Hauptstadt Reykjavik sind die meisten touristischen Einrichtungen. Interssante Gebäude sind zum Beispiel die Hallgrimskirche, von deren Turm man einen tollen Ausblick über die ganze Stadt hat, die Nationalbibliothek und das Nationalmuseum. Nicht weit von Reykjavik liegt das Museumsdorf Arb?jarsafn, in dem man hautnah die Geschichte Islands erfahren kann. Technisch Interssierte sollten sich eines der zehn geothermischen Wasserkraftwerke ansehen, die durch Erdwärme über 50% der Isländer versorgen.
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