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Rumänien - Der Mitmachreiseführer

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Rumänien liegt am Schwarzen Meer und grenzt an Bulgarien, Serbien, Ungarn, Ukraine und Moldau. Die abwechslungsreiche Landschaft Ebenen, Gebirge und Hochland, wobei die Karpaten der wichtigste Gebirgszug sind. Hier leben noch viele wilde Tiere wie Braunbären, Wölfe und Luchse. Das Land wird in die drei Regionen Walachei, Siebenbürgen und Moldau eingeteilt. Der größte Fluß des Landes ist die Donau, die ins Schwarze Meer mündet. Das Delta ist äußerst fruchtbar und artenreich und steht unter dem Schutz der UNESCO. Das Klima ist kontinental geprägt, das Wetter ist vor allem in den Bergen und an der Küste wechselhaft. Heiße Sommer laden zum Strandurlaub ein, Schneebedeckte Berge sind im Winter das ideale Skigebiet. Touristisches Zentrum ist die Schwarzmeerküste mit 70km Strand.
Eine Besonderheit in Rumänien sind die sogenannten Wehrkirchen in Transsilvanien. Diese wurden als Schutz gegen die Türken zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert gebaut. Die Wehrkirchen von Biertan, Viscri, Prejmer, Dârjiu, Saschiz, Câlnic und Valea Viilor sind UNESCO-Weltkulturerbe. In der nördlichen Moldau hingegen stehen die bemalten Kirchen, die außen mit farbenfrohen Bibelszenen verziert sind. Sie wurden zum Dank über den Sieg gegen die Türken und Mongolen gestiftet. Bekanntestes Beispiel ist die Kirche in Humor. Das Kloster Horezu aus dem 17. Jahrhundert steht in der Walachei im Süden Rumäniens. Von Fürst Constantin Brincoveanu gestiftet, beherbergt es großartige byzantinische Fresken.
Historisch bedeutsam ist unter anderem die Festungsanlage der Daker in den Bergen von Orastie. Sie ist ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe. Sehr interessant ist der Archäologische Park in Constanta, wo man Fundstücke aus der Antike besichtigen kann. Auch die Ruinen der Trajanbrücke sollte man besuchen. Die Brücke ist auch auf der Trajansäule in Rom abgebildet. In der Nähe findet man auch die Ruinen einer römischen Festung und römischer Thermen. Aus der jüngeren Geschichte stammt die Karlsburg, mit 12 km langen Mauern die größte Festung Transsilvaniens.
Das Donaudelta ist das größte Biosphärenreservat der EU und bietet eine äußerst vielfältige Flora und Fauna. Das Naturschutzgebiet der Schlammvulkane zeigt eine einzigartige Landschaft. Der tonartige Boden bildet durch aufsteigende Gase viele Krater und Vulkane, in denen der Schlamm vor sich hin blubbert. In den transsilvanischen Alpen liegt der Nationalpark Retezat, der der älteste Nationalpark der Karpaten ist. Auch das Apenuse Gebirge sollte man sich nicht entgehen lassen.
Wildes Caming ist untersagt. Es dürfen nur ausgewiesene Campingplatze genutzt werden. Wer Lebensmittel im Zelt aufbewahrt, muss mit Angriffen wilder Tiere, vor allem Bären, rechnen.
Allgemein wird vor Trickbetrügern gewarnt, die sich als Polizeibeamte augeben. Auch die Manipulation von Bankautomaten hat zugenommen.
Autofahrer aufgepasst:
In Rumänien gibt es nur wenige gut ausgebaute Autobahnabschnitte. Die Qualtität der Strassen ist allgemein eher schlecht. Es herrscht viel LKW-Verkehr, da Rumänien Transitland ist. Durch rücksichtslose Fahrweise vor allem bei LKWs liegt Rumänien bei der Anzahl tödlicher Verkehrsunfälle in der EU ganz vorn. Vor Nachtfahrten wird gewarnt. Zusätzlicher Versicherungsschutz wird empfohlen.
Im Auto müssen ein Feuerlöscher und zwei Warndreiecke mitgeführt werden. Es gilt die 0,0 Promillegrenze.
Das können Sie besonders gut machen
Baden, Bergsteigen, Strand, WandernAnmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben